

Noch einmal ein Hauch von Tango. Auf den Fotos zu sehen sind übrigens die Berliner Tangolehrer Susanne Opitz und Rafael Busch - irgendwo in Kreuzberg, wie es aussieht. Das Video zeigt Santiago Dorkas und Cecilia Garcia aus Buenos Aires.
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

" Köln+-- Karneval steht vor der Tür: ich will Asyl", schrieb er
"Kloster+-- immer dieses Rumschweigen, und die Sache mit Gott..."
Die Faszination des Tango liegt für mich in der „Konversation ohne Worte“. Es ist ein immer neues Entdecken und Erfinden des Tanzes mit jedem Schritt, jedoch nicht allein, sondern gemeinsam mit einem Anderen. Und mit der Musik.
Naomi D'Amour, Berliner Tangolehrerin
Dieses Mal wird Ihnen von der Existenz ein sprießender Stab überreicht. Ein Symbol für Kraft, Mut und Lebensenergie. Und wieder liegt es in Ihrer Entscheidung, was sie mit diesem Geschenk anfangen. Ob sie es für sich oder gegen sich einsetzen.[...] Lebensenergie hat ihre Wurzel in der Sexualität, worauf sicherlich auch der phallische Charakter des Stabes hinweist. Aber es ist wichtig, die Energie durch alle Lebensbereiche fließen zu lassen. Diese Karte können Sie als deutlichen Hinweis Ihres Unterbewusstseins verstehen, dass Sie alles in der Hand haben, Ihr Leben zu meistern[...]
Das As der Stäbe repräsentiert die ursprüngliche Kraft des Feuers. Es ist das Prinzip des Werdens, die Inkarnation von Kraft und Entwicklung. Das phallische Symbol weist auf die noch ungeborene Vielfalt hin, die nach dem Sein strebt. Ergreifen Sie die Initiative! Spielen Sie mit Ihrer Kreativität und verwirklichen Sie sich selbst. Streben Sie nicht den vorsichtigen Kompromiss an, sondern die Entfaltung Ihres innersten Wesens. Nutzen Sie Ihr schöpferisches Potenzial.
"...rufe ich mir immer wieder eine der Lehren meiner Meisterin über das Glück ins Gedächtnis. Im Allgemeinen, sagt sie, verwechselten die Menschen das Glück mit einer Glückssträhne, einem Zustand, der sie überkomme wie schönes Wetter, nämlich dann, wenn Fortuna es gut mit ihnen meine. So aber funktioniere das Glück nicht. Glück sie die Folge persönlicher Anstrengungen. Man müsse dafür kämpfen, danach streben, darauf bestehen und, auf der Suche danach, zuweilen um die ganze Welt reisen. An der Realisierung unserer günstigen Schiksale müssen wir selbst arbeiten. [...] Verwende daher Sorgfalt auf den Umgang mit dir selbst, respektiere das Bedürfnis deiner Sinne, von Schönheit umgeben zu sein, kümmere dich um deine Seele, deine Gesundheit und deinen Geist - dies alles sind Vorsätze, die man Tag für Tag erneuern muss." Elisabeth Gibert: Eat, Pray, Love
„Dann haben wir Sex. Mit Geräten. Mit Komplexen. Mit Angst, Angst, Angst. Wir suchen Partner, finden keinen. Werden schwanger. Oder nicht. Haben Angst, weil wir nicht schwanger werden oder doch, und kaum kommt das Kind, wir kennen es nicht, wir pflanzen es in einen Blumentopf.“
"Sie packte ihr kleines Herz an die richtige Stelle und folgte ihrer Intuition. Manchmal fühlte sich ihr Herz auf dieser Reise an wie eine ausgepresste Zitrone. Und auf unerklärliche Weise schmeckte sie es sogar. Manchmal ist sauer lustig. Heute nicht."

"The first writing of the human beeing was drawing not writing"
Marjane Satrapi


Weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz – das kann nur eine Kolorierung sein
Vielleicht sollten Sie sich zu ihr an den Tisch setzen.
Unter 500 Gramm ist eine Bestattung nicht möglich.


WAR IS OVER! (If You Want It) from Yoko Ono on Vimeo.
I think fish is nice,
but then I think that rain is wet,
so who am I to judge?

„You are a Terrorist“ is a persiflage of two official german Social-Marketing-Campaigns. While „Du bist Deutschland“ (You are Germany) was promoting the national consciousness and a child-friendly germany, „You are a Terrorist“ is the answer to todays politics in Germany. All Citizens are under general suspicion. Germany becomes a prevential surveillance society. By visualizing the already passed and future laws, it shows how the Germany of the present and the very near future does look like."
For the Freedom of the Press from DSchr on Vimeo.

Wenn ich nicht ich wäre, wäre ich
ein Monat: verzauberter April
ein Wochentag: Freitag
eine Tageszeit: L'heure bleue
ein Planet: Uranus
ein Meerestier: Seepferdchen
eine Richtung: um die Ecke
eine Zahl: 11
ein Kleidungsstück: ein Tellerkleid mit tausend Schichten
ein Schmuckstück: eine Uhr mit vielen Uhrzeiten
eine Kosmetik: milchig-cremig und blumig duftend
eine Blume oder eine Pflanze: Rose oder wilder Lavendel
eine Flüssigkeit: die, die auf der Zunge kribbelt
ein Baum: ein verschlungener
ein Vogel: Schwalbe
ein Möbelstück: ein fliegender Teppich
ein Wetter: mit viel Himmelsblau
ein mythisches Wesen: Elfe
ein Tier: Einhorn
eine Farbe: die des Regenbogens
ein Element: Luft
ein Auto: eines mit Flügeln und Hybridantrieb?
ein Lied: O mio babbino caro
ein Film: Die fabelhafte Welt der Amélie
eine Filmfigur: dito
eine Stimmung: flatterhaft bis optimistisch
ein Körperteil: Herz
ein Gesichtsausdruck: offen
ein Schulfach: Philosophie
ein Gegenstand: Murmel
ein Wort: Wortungewand
ein Körpergefühl: Kribbeln
ein Knabbergebäck: mag ich nicht
eine Sportart: Jonglage
eine Droge: Johanniskraut? Speed? Grüner Tee? Besser: das Leben als solches
ein Getränk: Chai-Tee
eine Eissorte: Pistazie
eine Stadt: aus tausend-und-eine Nacht
ein Märchen: Die kleine Meerjungfrau
ein Spielzeug: Spielzeuguhr mit Tänzerin
ein Land: Island, Neuseeland oder Bali vielleicht
Es mache mit, wer wolle. Bitte fühlt euch alle eingeladen :-)

"Sie wissen, warum ich hier bin", fragte er mit ernster Miene. Dabei blickte er erst vorwurfsvoll in ihr Gesicht und dann auf das Snoopy-Nachthemd, mit dem sie die Tür geöffnet hatte.
Sie nickte schluckend. "Wie viel ist es denn?", fragte sie leise vor lauter Verlegenheit.
Er nannte die Summe, und sie war erleichtert. Zunächst zumindest.
"Das hab' ich auf der Bank", sagte sie mit bemühtem Optimismus. "Ich muss es nur noch schnell holen."
"Wie lange wird das dauern?", fragte er in einem Tonfall, der halb nach Sachlichkeit, halb nach Wohlwollen klang.
1) Sich Blut abzapfen lassen bei dem unheimlichen Rotkreuzauto vor dem Einkaufzentrum? Nach dem Motto: Wer shoppen will, muss bluten. Eigenhund hat da bereits einschlägige Erfahrungen gemacht.
2) Sich in der klirrenden Kälte auf dem Weihnachtsmarkt verdingen?
3) Telefonistin bei "gutgehender Erotikline" werden? Bedingungen: Mindestalter von 21 Jahren, keine Angst vor dem Thema Erotik, Einsatz auch nachts, Einsatzwillen überhaupt.
4.) Webcamgirl? "Wenn Sie gleich anfangen, können Sie noch vor Weihnachten Geld bekommen, je nach Zeitaufaufwand sind noch bis zu 1500 Euro vor Weihnachten möglich. Groß, klein, dick, dünn oder Supermodel, bei uns bekommt jede Frau eine Chance."
Dass der Mensch meist mehr von Emotionen als der Ratio geleitet wird, belegen gleich zwei aktuelle psychologische Studien. Die eine Studie bezieht sich auf eine Untersuchung der Universität Gießen und bestätigt, dass Geld hoch emotional aufgeladen ist.
So sind Börsenmakler laut dieser Studie kaum in der Lage, logisch zu denken. Wie Kognitionspsychologen bei einer Studie mit 20 erfahrenen Börsenmaklern herausfanden, lassen sich die Börsianer vielmehr durch ihre früheren Erfahrungen leiten. Es fällt ihnen demnach schwer, sich von vermeintlich richtigen Denkmustern zu lösen.
Markus Knauff und seine Mitforscher von der Abteilung „Allgemeine Psychologie und Kognitionsforschung“ interessierte vor allem die Frage: Was geht im Kopf der Börsianer vor, wenn eine Schlussfolgerung über die Folgen eines Aktiengeschäfts zwar logisch gesehen die richtige wäre, diese Schlussfolgerung aber im Widerspruch zu dem steht, was die Börsenmakler für richtig halten? Die Untersuchungsteilnehmer sind zum Teil seit mehr als zehn Jahren für große Finanzunternehmen an der Frankfurter Börse tätig.
Besonders machten sich die Defizite beim logischen Denken bemerkbar, wenn die Börsenmakler aufgefordert wurden, Entscheidungen allein „logisch“ zu treffen, auch wenn diese Entscheidung nicht mit ihrer Erfahrung übereinstimmte. In diesen Fällen zogen die Versuchsteilnehmer sehr viele falsche Schlüsse, und es dauerte viel länger, bis sie eine Entscheidung getroffen hatten. Sie waren dann sogar schlechter als eine Vergleichsgruppe von Versuchspersonen, die über keinerlei Erfahrung an der Börse verfügten.
In der aktuellen Berichterstattung über die Ursachen der Finanzmarktkrise und die Möglichkeiten ihrer Bewältigung kommen vor allem Wirtschaftsexperten und Politiker zu Wort. Dabei werden aber die psychologischen Faktoren kaum berücksichtigt, die das Handeln der Akteure beeinflussen. „Geldgier“ allein reicht als Erklärung für das Versagen von Managern und Wirtschaftslenkern nicht aus. Es sind auch die individuellen geistigen Fähigkeiten, die es schwer machen, alle Konsequenzen von Finanzentscheidungen und deren Wechselwirkungen vorherzusehen. Dies gilt selbst dann, wenn der gute Wille vorhanden ist.
In einer anderen Studie entdeckten die Forscher, dass „rein rationale“ Entscheidungen kaum möglich sind. Die Wissenschaftler untersuchten, was in den Gehirnen von Versuchspersonen passiert, wenn sie Aufgaben lösen müssen, in denen es zu einem Konflikt kommt – zwischen dem, was die Person für moralisch richtig hält, und dem, was die „rational“ richtige Entscheidung wäre.
An dieser Untersuchung nahmen 30 Studierende verschiedener Fachrichtungen teil. Die Aktivität in den Gehirnen der Probanden wurde mittels funktioneller Kernspintomografie gemessen, während sie Denkaufgaben lösten, bei denen sie sich zwischen „moralisch richtigen“ und „rein logischen“ Verhaltensweisen entscheiden mussten. Die Ergebnisse zeigen, dass es in beiden Fällen auch zu Aktivität in Regionen des Gehirns kommt, die mit starken Gefühlen und emotionalen Bewertungen in Verbindung stehen.
Quelle: idw
Foto: wikipedia.de
Temporäre Trennungen auf Zeit tun der Beziehung trotzdem gut, dann knallen beim Wiedersehen auch wieder die amourösen Sicherungen durch, und es kommt zum liebestollen Tanz der komplettierten Herzen.Yes, we can, Sweetheart!

Sobald zwei Personen sich gegenseitig wahrnehmen können, kommunizieren sie miteinander, da jedes Verhalten kommunikativen Charakter hat. Watzlawick versteht Verhalten jeder Art als Kommunikation. Da Verhalten kein Gegenteil hat, man sich also nicht nicht verhalten kann, ist es auch unmöglich, nicht zu kommunizieren. Dieses Axiom ist auch bekannt als Metakommunikatives Axiom. Wir kommunizieren also auch nonverbal und unbewusst.
Today the artist would be 78, if she had not died in May 2002. Niki de Saint Phalle, born in France,was a Swiss sculptor, painter, and film maker. In 1961, she became known around the world for her Shooting paintings. A shooting painting consisted of a wooden base board on which containers of paint were laid, then covered with plaster. The painting was then raised and de Saint Phalle would shoot at it with a .22 caliber rifle. The bullets penetrated paint containers which spilled their contents over the painting. This "painting style" was completely new. After the "Shooting paintings" came a period when she explored the various roles of woman. She made life size dolls of women, such as brides and mothers giving birth. They were usually dressed in white. They were primarily made of polyester with a wire framework. They were generally created from papier mâché. (Read more about her on Wikipedia.)
Niki de Saint Phalle wurde in Frankreich geboren, wuchs aber hauptsächlich in den USA auf und wurde infolge ihrer Heirat mit Jean Tinguely im Jahr 1971 in der Schweiz eingebürgert. 1953 entstanden ihre ersten Gemälde. Zunächst arbeitete sie als Aktionskünstlerin und machte ab 1956 mit ihren Schießbildern auf sich aufmerksam. Das waren Gipsreliefs mit eingearbeiteten Farbbeuteln, auf die sie während der Vernissage schoss. Ab 1964 entstanden die ersten „Nanas“ − Frauenfiguren mit betont weiblichen Formen - anfangs noch aus Draht und Textilien gefertigt. Schon bald wechselte sie jedoch ihre Technik und arbeitete vorwiegend mit Polyester. 1966 installierte sie unter Mitarbeit ihres zweiten Ehemanns Jean Tinguely und des Schweden Per Olof Ultvedt im Stockholmer Moderna Museet eine 29 Meter lange liegende Skulptur mit dem Namen „Hon“ (schwedisch: „sie“), die durch die Vagina betreten werden konnte und in deren Innerem sich unter anderem eine Bar und ein Kino befand. Die Nanas werden mit reinbunten Farben gemalt. Am 22. Mai 2002 starb sie an den Folgen einer Lungenerkrankung in San Diego. Heute wäre Niki de Saint Phalle 78 Jahre alt geworden. (Mehr zu Niki de Saint Phalle steht bei Wikipedia.)
In der "Tierhandlung" gibt es auch andere tierische Sensationen wie etwa schwimmende Fischstäbchen oder einen fernsehsüchtigen Kunstaffen, der erschreckend echt aussieht.
Der Künstler, der seine echte Identität geheim hält, ist auch als Streetart- und Graffiti-Künstler bekannt. Nach Angaben von Wikipedia hängt Banksy seine eigene Arbeiten auch ungefragt in Museen auf. Sowohl im Londoner Tate Modern, New Yorker Museum of Modern Art, Metropolitan Museum of Art, the Brooklyn Museum, American Museum of Natural History, sowie im Louvre hingen 2005 unbemerkt seine Arbeiten. Im Mai 2005 wurde Banksys Version einer Höhlenmalerei, die einen jagenden Menschen mit Einkaufswagen zeigte, im British Museum gefunden.
Im September 2006 bearbeitete er das Debütalbum Paris von Paris Hilton und verteilte 500 Kopien der Fälschung in diversen britischen Plattenläden. Unter anderem zeigt ein Foto Hiltons Körper mit einem Hundekopf. Des Weiteren ist die Musik auf den CD Eigenkompositionen von Banksy gewichen. Die Stücke bestehen aus schlichten Rhythmen mit Ausrufen Hiltons („That's Hot!“). Ebenfalls im September 2006 installierte er eine Skulptur eines Guantanamo-Häftlings in einer Disneyland-Park-Attraktion.

Das sagt doch schon alles, nicht wahr?! Gemeint sein soll damit wohl die Steuerpflicht bei erbenden Kindern sein. So ist es zumindest in einem Interview bei Tagesschau.de nachzulesen. Aber warum kommuniziert das Bundeszentralamt das nicht selbst auf seinem Schreiben? Man kann nicht nicht kommunizieren, um einmal Paul Watzlawick zu zitieren. Vielleicht sollte das Zentralamt einmal an seinen kommunkativen Kompetenzen arbeiten, bevor es neue Verordnungen durch die Gegend schickt. Und außerdem: Wie viele Babys und Kids sind denn gebürtige Erben? Ein Großteil oder gar alle? Und von einer Diskussion über den gläsernen Bürger ganz zu schweigen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Identifikation auch Kindern zugeteilt wird. Dies ist erforderlich, weil schon ab Geburt eine Steuerpflicht begründet sein kann.
... to explain scientific topics in a way that is relevant, interesting, and understandable



Jauch flattert verzweifelt mit den Armen.